Filmposter
Poster Design
Die Idee zu diesem Projekt entstand aus dem Wunsch, eine Arbeit zu einem meiner Lieblingsfilme zu machen – einem der besten Filme, die ich bis zu diesem Zeitpunkt gesehen hatte. Klar war schnell: Es sollte ein Movie-Poster werden. Die eigentliche Herausforderung habe ich mir dann selbst gesetzt: komplett ohne KI zu arbeiten und stattdessen mit echter Haut als gestalterisches Material. Die Aufgabe war, Narben und eingebrannte Stellen so darzustellen, dass sie gleichzeitig Wörter bilden – und damit das Wortspiel im Titel „Under the Skin" wortwörtlich sichtbar zu machen. Der Weg dahin war größtenteils analog: Ich habe die Narbenstrukturen zunächst von Hand auf Papier gezeichnet, um die richtige Textur und Unregelmäßigkeit zu finden, die echte Haut ausmacht. Diese Zeichnungen habe ich anschließend in Photoshop digitalisiert und nachgezogen. Über mehrere Ebenen – mit Licht, Schatten, Struktur und Farbverläufen – habe ich das Ganze so bearbeitet, dass am Ende der Eindruck von echter, verletzter Haut entsteht, statt einer offensichtlich digitalen Illustration. Inhaltlich geht es im Poster um die zentralen Themen des Films: Entfremdung, Identität und die Frage, was es eigentlich bedeutet, Mensch zu sein. Man folgt darin Scarlett Johanssons Figur – einem außerirdischen Wesen im menschlichen Körper, das sich zunehmend selbst fremd wird. Genau dieses Gefühl von „fremd im eigenen Körper" wollte ich über die Hauttextur und die eingeschriebenen Worte transportieren. Das Ergebnis ist eine Arbeit, die zwar schon zwei Jahre alt ist, aber für mich bis heute eine der persönlichsten bleibt – weil sie zeigt, wie viel handwerkliche Arbeit und Konzeptdenken auch ohne den Einsatz von KI-Tools möglich ist.